Claudia Tietz
Claudia Tietz
Gesamtleiterin des Bereichs Individuelle Hilfen
+49 521 92 09 92 27
Mobile: +49 151 16 24 30 15
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Pädagogische Grundsätze der Individuellen Hilfen

Die Individuellen Hilfen des Vereins Wohngemeinschaften verstehen sich als einzelfallorientierte und freiwillige Hilfemaßnahmen, welche sich an den spezifischen Lebenssituationen, den Entwicklungsaufgaben und Bewältigungsproblemen von Kindern, Jugendlichen und ihren Familien orientieren. Sie stehen primär dem Kind/Jugendlichen zur Seite und rücken seine Wünsche, Ansprüche und Konflikte in den Mittelpunkt der Betrachtung.

Eine wesentliche Voraussetzung für die Aufnahme ist die Freiwilligkeit, mit der sich der junge Mensch und ggf. auch seine Familie für die Hilfemaßnahme entscheiden. Diese steht in unmittelbarem Zusammenhang mit der Bereitschaft zur Kooperation im Sinne der pädagogischen Zielsetzung und ist somit wesentlich für eine erfolgversprechende Maßnahme.
Darüber hinaus ist die Aufnahme nicht an Bedingungen gebunden. Die Entscheidung wird im Einzelfall getroffen, wobei sich gezeigt hat, dass junge Menschen mit schweren psychischen Problemen oder einer gravierenden Suchtproblematik zunächst einmal diese vorrangige Entwicklungsaufgabe bewältigen sollten, bevor eine individuelle sozialpädagogische Hilfemaßnahme erfolgversprechend durchgeführt werden kann.

Der Verein Wohngemeinschaften steht neben anderen konzeptionellen Ausrichtungen wie Koedukation, Partnerschaftlichkeit und Fürsorge für die professionell ausgerichtete Beziehungsarbeit, nicht nur im Bereich der Wohngruppenarbeit. So werden auch die Kinder/Jugendlichen im Individuellen Bereich durch eine feste Mitarbeiterin/einen festen Mitarbeiter des Teams im Sinne einer kontinuierlichen und parteilichen Bezugsperson beraten, unterstützt und begleitet. Die Haltung der MitarbeiterInnen zeichnet sich durch eine wertschätzende, authentische und empathische Interaktion aus.

Eine differenziertere Beschreibung Sozialpädagogischer Grundannahmen einzelner Arbeitsfelder der Individuellen Hilfen sowie Ausführungen zur Methodik und zu entscheidenden Schlüsselprozessen im Hilfeplanverfahren entnehmen sie bitte unseren Konzeptionen, welche wir Ihnen auf Wunsch gerne zukommen lassen.