Claudia Tietz
Claudia Tietz
Gesamtleiterin des Bereichs Individuelle Hilfen
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Ambulante Betreuung

Die Ambulante Betreuung richtet sich an Kinder und Jugendliche, die aufgrund besonderer, sie überfordernder und in ihrer Entwicklung beeinträchtigender Konfliktsituationen sozialpädagogischen Beistand und Unterstützung innerhalb ihres gegenwärtigen Lebensumfeldes benötigen. Dies kann sowohl im familiären Kontext, als auch im Rahmen einer Wohngruppenunterbringung (bspw. mit dem Ziel der Rückführung ins Elternhaus) der Fall sein.

Die Betreuung findet sowohl in dem gegenwärtigen Lebensumfeld, als auch in den Räumen der Individuellen Hilfen zu vorab vereinbarten Terminen statt. Hier bieten wir Gesprächskontakte (bspw. gezielte Elterngespräche) und Unterstützung in alltagspraktischen Aufgaben an. Individuell ausgerichtete freizeitpädagogische Angebote wie Kanutouren, Segelfreizeiten, Schwimmen und/oder Bastelnachmittage sind von den Kindern und Jugendlichen gern genutzt. Zudem nehmen sie einen nicht unbedeutenden Anteil in der Ambulanten Betreuung ein, da sie einen wesentlichen Einfluss auf ein positives Miteinander und damit auch auf das Erreichen der Ziele ausüben.

Da die Arbeit mit den jungen Menschen immer auch Ansprüche und Fragen dieser an ihre Eltern beinhaltet, wird die Arbeit mit den Eltern als eine Chance zur Verbesserung der Lebenssituation der Kinder und Jugendlichen verstanden. Dem entsprechend lässt sich die ambulante Betreuung sowohl im Bereich der Erziehungsbeistandschaften, als auch im Bereich der Sozialpädagogischen Familienhilfe verorten.

Mit dem sozialpädagogischen Wissen um die unterschiedlichen Belastungssituationen und Bedingungszusammenhänge für die Entstehung von Problemen innerhalb der Familie versteht sich die Ambulante Betreuung als eine offene und flexible Hilfemaßnahme. Sie bietet der Familie an, sie im Interesse ihrer Kinder zu entlasten, in ihrer Erziehungsfunktion zu fördern und durch aktive Hilfe zu unterstützen. Probleme können somit sichtbar gemacht, offen rekonstruiert und alternative Handlungsmöglichkeiten im Sinne einer Hilfe zur Selbsthilfe erarbeitet werden.